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Sarrazin schnellstmöglich ausschließen

03. September 2010 0 Kommentare

Der Unterbezirksvorstand der Jusos Region Hannover möge beschließen und an die höheren Partei- und Jusogremien weiterleiten:
Der Juso-Unterbezirk Region Hannover fordert die schnellstmögliche Aufnahme des Parteiordnungsverfahrens gegen Thilo Sarrazin. Sarrazin befindet sich mit seinen Äußerungen weit weg vom Grundkonsens der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die Eckpfeiler unserer gesellschaftlichen Vision. Die verallgemeinernden, rassistischen, antisemitischen und beleidigenden Aussagen über MitbürgerInnen mit und ohne Migrationshintergrund können von dieser Vision keinesfalls gedeckt sein. Sarrazins Behauptungen decken sich für uns mit Aussagen der abzulehnenden „Rassenlehre“ des frühen 20. Jahrhunderts und sind daher parteischädigend.
Die Jusos in der Region Hannover verurteilen auf das schärfste die Ansichten Sarrazins und distanzieren sich davon. Wir fordern alle Mitglieder und EntscheidungsträgerInnen der Jusos und der SPD auf, uns dies gleich zu tun und die notwendigen Konsequenzen zu ziehen, um weiteren Schaden von der Sozialdemokratie abzuwenden.



 

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