Jusos fordern generelle Ermäßigung für den Zoo
05. Juli 2010 0 KommentareDie Jusos Region Hannover wollen einen generell ermäßigten Eintrittspreis von 16 Euro in den Zoo Hannover für Studierende, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und „arme“ Leistungsempfänger. „Mit einer solchen Ermäßigung erreichen wir zweierlei: Einerseits bekommen die verschiedenen Gruppen eine realistische Möglichkeit, sich den Eintritt in den Zoo leisten zu können und andererseits haben wir dadurch höhere Einnahmen im Zoo, weil viele, die es sich jetzt nicht leisten, dieses Angebot wahrnehmen werden“, so Philipp Kreisz, Pressesprecher der Jusos Region Hannover, der damit Bezug auf einen von den Jusos im Mai gefällten Beschluss nimmt.
Für Kinder aus armen Verhältnissen müsse ebenfalls ein generell niedriger Eintrittspreis geschaffen werden. Dabei seien 5 Euro durchaus ein fairer Eintrittspreis, da es sich beim Zoobesuch auch um eine Möglichkeit der Bildung im Freizeitbereich handle, die sonst ärmeren Kindern verwehrt bliebe. Der Vorschlag des Diakonischen Werks, Sammelaktionen für arme Kinder durchzuführen, sei zwar lobenswert, würde aber die Angelegenheit von der falschen Seite aufziehen und ginge nicht weit genug, so Kreisz weiter. „Wenn wir den Eintritt in den Zoo Hannover tatsächlich sozial verträglicher machen möchten, müssen wir auch den Mut haben, ihn für ärmere Statusgruppen zu ermäßigen.“ Durch die erhöhte Besucherzahl würde ein solcher Preisnachlass eben gerade nicht zu einer Gefährdung der Finanzlage des Zoos führen, sondern eher zu einer Mehreinnahme.
„Allein die Statusgruppe der Studierenden in Hannover hat ein Potenzial von rund 35.000 Besuchern, denen der Zoo derzeit zu teuer ist und die deshalb auf den Besuch verzichten“, erklärt der Juso-Pressesprecher, „demnach kann der Zoo mit den von uns vorgeschlagenen Ermäßigungen nur gewinnen.“
Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.
Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.









